Bean to Bar Schokolade

Kakaobohnen

Bean-to-Bar-Schokolade und industriell gefertigte Schokolade unterscheiden sich im wesentlichen durch ihre Zutaten. In Bean-to-Bar-Schokolade kommen weder fremde Kakaomassen, noch Lecithin oder künstliche Aromen, denn alles, was gute Schokolade braucht, ist schon in der Kakaobohne enthalten. Daher achten Bean-to-Bar-Manufakturen bei der Auswahl ihrer Rohstoffe besonders auf die Herkunft.

Die Arbeitsbedingungen der Bauern vor Ort sind dabei genauso wichtig wie die Anbaumethoden, denn nur mit den richtigen Grundvoraussetzungen kann ein gutes Produkt entstehen. Deshalb wird Bean-to-Bar-Schokolade ausschließlich aus fair gehandeltem und biologisch angebautem Kakao gewonnen, welchen die Manufakturen direkt von den Bauern, ohne den Umweg über Zwischenhändler, beziehen. Darüber hinaus hat der Chocolate Maker bereits bei der Wahl der Ressourcen die Möglichkeit, das Wesen seiner Schokolade vorherzubestimmen, da unterschiedliche Anbauregionen und Wachstumsbedingungen jeder Kakaosorte einen ganz speziellen Charakter verleihen. Sämtliche Arbeitsschritte wie Röstung, Melangieren und Conchieren übernimmt die Manufaktur anschließend selbst. So kann sie die Aromen, die sie erzeugen will, gezielt beeinflussen.

In der industriellen Schokoladenherstellung hingegen werden Fremdfette, Lecithin, künstliche Aromen und Konservierungsmittel eingesetzt, um einerseits Geschmack und Konsistenz minderwertiger Rohstoffe auszugleichen und andererseits Produktionsprozesse zu beschleunigen sowie den Energieverbrauch bei der Verarbeitung möglichst gering zu halten. Dabei gehen jedoch die vielfältigen Nuancen, die der Kakao mit sich bringt, verloren und es entsteht eine Schokolade, die zwar cremig und süß ist, darüber hinaus aber vergleichsweise charakterarm und die geschmacklich nur noch wenig mit ihrer Grundzutat zu tun hat.

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