Organic and fair

Kakaobohnen bei der Fermentierung

Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, wo ihre Produkte herkommen und unter welchen Bedingungen sie erzeugt wurden. Vor allem Lebensmittel sollen nicht nur qualitativ hochwertig und schmackhaft sein, sondern möglichst naturbelassen und frei von Allergenen und Pestiziden, um den Körper vor unnötigen schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen, aber auch um selbst einen Beitrag zu nachhaltiger Landwirtschaft zu leisten.

Bei Kolonialwaren wie Kakao ergibt sich ein weiteres Problem: Kakaopflanzen gedeihen am besten in Äquatornähe, in Gegenden, die bekannt für eine problematische Menschenrechtslage, politische Instabilität oder Naturkatastrophen sind, in denen die Bauern in erster Linie aber von einem schwankenden Weltmarktpreis und dem Handel mit den Industriestaaten abhängig sind. Die Arbeitsbedingungen sind daher häufig ausbeuterisch und Kinderarbeit ist durchaus keine Seltenheit auf westafrikanischen Kakaoplantagen. Seit 2003 bietet das Fairtrade-Siegel Auskunft über die Einhaltung sozialer, ökologischer und ökonomischer Standards bei der Herstellung von Produkten und ermöglicht den Bauern ein stabiles Einkommen sowie langfristige Handelsbeziehungen.

Durch fairen Handel können Konsumenten, Hersteller und Händler aktiv die Lebensbedingungen der Rohstofferzeuger verbessern und sich für Nachhaltigkeit und Chancengleichheit einsetzen. Aus diesem Grund verarbeiten Bean-to-Bar-Chocolate Maker ausschließlich fair gehandelte und biologisch angebaute Zutaten und auch die anderen Aussteller und NGOs auf der EuroBean arbeiten im Zeichen von Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

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